Sehen wir heute noch den Eiffelturm?

Ja, wir haben ihn natürlich oft sehen!
Die Aufregung war groß, als sich die Kurse 9fs sowie 10fs mit Herrn Schmidt und Frau Almeida traditionell um 2 Uhr morgens auf die Reise nach Paris machten. Aber nach der ersten Euphorie folgten erstmal zahlreiche kleine Nickerchen im Bus. Achteinhalb Stunden später war es dann endlich soweit: „Paris, wir kommen!“

Leider waren neben dem Eiffelturm auch kurze Platzregen unsere ständigen Begleiter, weshalb wir, öfter als sonst, mit der Metro fahren mussten. Aber unsere gute Laune ließen wir uns dadurch nicht vermiesen, denn es stand natürlich Einiges auf der To-do-Liste des ersten Tages: Sich mit Essen und Trinken versorgen (Les Halles) und gaaaaanz viel Kultur. Und wer braucht schon teure Stadtführungen, wenn er eigene kleine Experten dabei hat, die an jeder Sehenswürdigkeit etwas zur Geschichte und heutigen Funktion erzählen?! Der Centre Pompidou, das Hôtel de Ville (Pariser Rathaus), die Île de la Cité mit der Notre-Dame (leider nur aus der Entfernung und von außen zu betrachten), eine der schönsten Buchhandlungen der Welt „Shakespeare & Company“ und nach einer kurzen Pause im Hotel ging es auch schon zum Pont des Arts und zum Louvre. Und als Premiere ging es sogar diesmal durch die Glaspyramide in den Louvre. Bereits die edle Empfangshalle machte alle neugierig auf das, was sich hinter den sechs Galerieeingängen verbarg. Leider blieb uns dann nur noch eine halbe Stunde, um die umgedrehte Pyramide zu sehen, die Louvre-Boutique zu besuchen und den Ausgang zu nehmen. Die hungrigen Mägen schrien nun nach einer Stärkung (Les Halles) und die Füße schrien nach 13,9 km und 19.486 Schritten nach einem Bett. Bonne nuit, Paris!

Nach einer sehr ruhigen Nacht stärkten sich alle mit einem typisch französischen Frühstück, denn es sollten heute alle anderen bedeutenden Sehenswürdigkeiten auf dem Programm stehen. Wir begannen mit einem morgendlichen Spaziergang im ältesten und schönsten Friedhof der Stadt, dem Père Lachaise. Wir bestiegen den Montmartre und genossen nicht nur die fabelhafte Aussicht auf Paris, sondern auch die Ruhe im Sacré Cœur. Nach einer kurzen Mittagspause im Quartier Latin hieß es „Vite, vite,…!“. Der große Moment war gekommen: Es sollte nun zum Eiffelturm gehen! Aber mal wieder fehlten die Zeit, sowie vor Ort die Möglichkeiten (vieles war abgesperrt), den Moment richtig zu genießen. Letzte Station waren die Champs-Elysées und der Triumphbogen (aus der Ferne). Unsere Zeit war leider abgelaufen. Denn schon hieß es „Adieu, Paris! A la prochaine!“.

Ein nächstes Mal wird es für den 9fs Kurs auf jeden Fall geben! Und auch wenn wir die großen Sehenswürdigkeiten bereits gesehen haben, wird das Programm der nächsten Parisfahrt 2020 prall gefüllt sein. Freut euch nächstes Mal auf die Catacomben, die Tour de Montparnasse, den Canal Saint-Martin, den Triumphbogen und vieles mehr!

Und zu guter Letzt: Merci à toi, Thomas!
Einen großen Dank möchte ich an dieser Stelle auch Herrn Schmidt aussprechen, der aus jeder noch so anstrengenden Kursfahrt, ein wahres Erlebnis gemacht hat. Seien es die legendären Busansprachen mit der legendären tiefen Stimme, wenn es durch bedeutende Industrieregionen ging, an internationalen Flughäfen oder an wichtigen Städten vorbei. Herr Schmidt hatte stets eine unterhaltsame Geschichte parat. Besonders lustig waren auch immer die Grenzüberschreitungen mit den digitalen „Pass- und Gesichtskontrollen“. Wer sich nicht ausweisen konnte, musste sich gut verstecken…. :o)
Legendär waren auch die spontanen Selfies, Planänderungen und die unterhaltsamen Antworten auf Schülerfragen. On a bien rigolé!
Merci für alle tollen Momente und für deine Ruhe und Gelassenheit in jeder noch so stressigen Situation. Bleib so wie du bist!
Du bist auch weiterhin, auf jeder Kursfahrt herzlich willkommen!
Sabina Almeida

Comment ( 1 )

  1. ReplyReinhard Scholtz
    A la prochaine, Thomas.

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