Praxisnahe Berufsorientierung: Realschule der Stadt Meschede und Martinrea Honsel schließen Kooperationsvertrag

Die Realschule der Stadt Meschede und der Automobilzulieferer Martinrea Honsel machen gemeinsame Sache für die Fachkräfte von morgen. Mit der Unterzeichnung eines neuen Kooperationsvertrags festigen beide Partner ihre Zusammenarbeit, um Schülerinnen und Schülern die spannende Welt der Metallverarbeitung näherzubringen und die Begeisterung für eine technische Ausbildung zu wecken.

Projekte zum Anfassen über alle Jahrgangsstufen.

Die Kooperation ist kein einmaliges Ereignis, sondern zieht sich durch die gesamte Schullaufbahn. In verschiedenen Jahrgangsstufen sind gezielte Projekte geplant, die den Jugendlichen den Übergang von der Schule in den Beruf erleichtern. Dabei geht es nicht nur um graue Theorie, sondern um echtes Erleben: von Werkserkundungen bis hin zu praktischen Übungen in der Lehrwerkstatt.

Technik-Nachwuchs vor Ort:

Ein aktuelles Bild der Partnerschaft bietet der Unterricht des 9er Technikkurses, welcher zur Zeit in der Ausbildungswerkstatt stattfindet. Gemeinsam mit ihrem Lehrer Herrn Kriegel und den Ausbildern Herr Kieserling, Herr Beyen und Herr Knoche bauen die Schüler/-innen einen Hubschrauber, der gespickt ist mit vielen technischen Details.
Des weiteren informierten sich die Schülerinnen und Schüler aus erster Hand über die Karrierechancen bei Martinrea Honsel. Begleitet wurden sie dabei von einem erfahrenen Team des Unternehmens unter der Leitung von Ausbildungskoordinator Herr Knoche.

Besonders wertvoll war der Austausch mit den Ausbildungsbotschaftern, die auf Augenhöhe aus ihrem eigenen Arbeitsalltag berichteten und zeigten, wie vielseitig und modern die Berufe in der Metallindustrie heute sind.

Durch diese enge Verzahnung zwischen Schule und Wirtschaft wird die Region Meschede als Wirtschaftsstandort gestärkt und den Schülern eine klare Perspektive für ihre berufliche Zukunft geboten.

Der 9er Technik-Kurs in der Ausbildungswerkstatt der Firma Martinrea Honsel mit den Lehrern Herr Kriegel und Herr Stutzinger. Flankiert von den Ausbildungsbotschaftern und den Ausbildern Herr Kieserling und Herr Knoche (v.l.).